Übertragung von Erleuchtung
Jeder Mensch hat ein inneres Wissen von Grenzenlosigkeit, Erleuchtung, Einssein. Dieses Wissen ist hinter dem praktischen Wissen, das uns sagt, was wir wollen, was uns fehlt, verborgen.
Als ich mit dem ersten Erleuchteten meines Lebens (Dr. Rammurti Mishra) bei einem Abendvortrag (1971) zusammenkam, wusste ich sofort: Der ist anders, der lebt sein Leben befreit, glücklich, der ist nicht von sich selbst abhängig.
Ich habe mir an diesem Abend einen Selenanteil geholt, von dem ich zuvor nicht einmal wusste, dass er da war! Das war die Übertragung (Erweckung) von etwas Besserem als alles, was ich zuvor kannte. Das hat mich auf die Spur gebracht! Danach war ich zwei Jahre bei Osho, die
Übertragung war ständig da, aber ich war noch zu sehr mit mir beschäftigt, um über mein Wollen hinauszukommen. Auch bei Ajahn Chalee (Chonbury, Thailand, 1984) kam ich nicht ‚durch‘.
Erst 1996 passierte es plötzlich und endgültig.
Jetzt, zehn Jahre später, stellte sich ein, was ich Objektive Erleuchtung nenne. Sie ist einfach da, ganz natürlich, wie Atmen oder Laufen oder die Sterne am Himmel.
Der Kreis ist vollkommen, vollendet. Ich bin nicht mehr mit dem Vorgang Erleuchtung bei mir oder anderen beschäftigt. Die Berge sind wieder, was sie vorher waren, der Bulle des Zen ist nach seiner Zähmung wieder dahin entlassen, wo er herkam, der Kampfhahn rührt keine
Feder mehr, wenn er einen anderen Kampfhahn sieht. Jetzt ist alles universell und unsterblich.
Wer diese Erfahrung mit mir teilen will und auf sich wirken lassen möchte, ist willkommen. Wir können gezielt darüber sprechen, was Erleuchtung ist, sowie die vorhandenen Möglichkeiten ausloten und schon genießen. Nach zehn Jahren Schreibpause und Testphase Erleuchtung
bin ich wieder da. Im Gespräch, an Wochenenden, in Einzelsitzungen.